krankheiten
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Die Behandlung von Tieren ähnelt in gewisser Weise der von Säuglingen und Kleinkindern. Die Gesundheit ihrer Katze hängt davon ab, dass Sie bemerken, wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist. Dann beschreiben Sie Ihrem Tierarzt so genau wie möglich, was Sie gesehen, gefühlt, gerochen oder gehört haben. Eine erhöhte Temperatur kann  auf eine Infektion hinweisen, eine weiche Schwellung auf Eiterbildung deuten. Hört man bei bestimmten Bewegungen ein Geräusch könnte ein Knochenschaden vorliegen.

Gesundheitliche Störungen bei der Katze sollten niemals mit der “Holzhammermethode” behandelt werden. Zur Erhaltung der Gesundheit ist Vorbeugung das Wichtigste. So verwendet man z.B. ein Futter, das nicht nur alle lebensnotwendigen Nährstoffe besitzt, sondern auch Bestandteile, die die natürliche Körperabwehr Ihrer Katze unterstützen.

Außer den konventionellen Behandlungsmethoden gibt es heute auch schon sehr viele alternative Behandlungsmethoden: Akkupunktur, Entspannungstherapie, Ernährungstherapie, Chiropraktik, Hydrotherapie, Bachblüten, um nur einige zu nennen.

 

Gesundheits-Check bei der Pflege

                         Gesund                                             Krank

        Augen: klar, leuchtend, offen                   Tränen, verklebt, Ausfluß

        After: sauber                                                  kotverschmiert

        Atmung: ruhig, gleichmässig                    hechelnd, stossweise 

        Fell: glänzend, sauber                                stumpf, fettig, schmierig, mit Ungeziefer                                                                   

        Haut: trocken, glatt                                      schuppig, fettig, rote Flecken

        Kot: feucht, weich                                          breiig, flüssig, blutig

        Nase: trocken, kühl                                       nass, weißl. o.gelblicher Ausfluss

        Ohren: sauber                                                  Absonderungen, rot entzündet

        Zähne: weisslich, ohne Belag                     bräunlich, grauer Belag

        Zahnfleisch: gut hellrot                               blass, blutrot 

        Verhalten: munter, lebhaft                    apathisch, teilnahmslos      

Krankheiten und Impfungen

Katzenseuche: (Panleukopenie)

Befällt den Magen- und Darm-Trakt und das Knochenmark und ist von Tier zu Tier übertragbar. Symptome sind Erbrechen, Durchfall, rascher Verfall, Fieber und Austrocknung. Schutz: Impfung

Katzenschnupfen:

Ebenfalls von Tier zu Tier übertragbar. Symptome sind hier Niesen, Ausfluss aus der Nase und Augen, Schluckbeschwerden, Mundhöhlen- und Rachenentzündung, in schweren Fällen Fieber und Lungenentzündung. Schutz: Impfung

FELV: (Felines Leikämie-Virus, Katzenleukose)

Befällt die weißen Blutkörperchen und die Organe. Neigung zu Infektionen, Tumorbildung und Fruchtbarkeitsstörungen. Die Übertragung geschieht von Tier zu Tier und über Ausscheidungen und Speichel. Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, gibt es keine Heilung. Schutz: Impfung.

FIP: (Feline Infektiöse Peritonitis)

Hierbei handelt es sich um eine Coronavirus-Mutation, welche auch die weißen Blutkörperchen befällt, sowie weitere Organe , den Brustraum und die Atemwege.  Auftreten von Fieber, allmählicher Verfall, Lähmungen, Krämpfe, um nur einiges zu nennen. Die Ansteckung ist wie bei FELV. Auch hier ist nach Ausbruch der Krankheit keine Heilung, daher als Schutz: Impfung.

FIV: (Felines Immunschwächevirus, erworbene Immunschwäche)

Ähnlich dem FELV, auch von Tier zu Tier, besonders durch Biss-und Kratzwunden.

Chlamydiose

Die Chlamydien führen häufig zu Bindehautentzündungen, die das Sehvermögen der Katze im fortgeschrittenen Stadium beeinflussen können. Des weiteren treten häufig Entzündungen der Bronchien sowie der Lunge auf. Da die Struktur der Chlamydien Ähnlichkeit zu einigen Bakterien aufweist, können spezielle Antibiotika helfen. Auch hier gibt es wieder eine Impfung als Vorbeugung.

Um den oben genannten schweren Infektionskrankheiten vorzubeugen, sollte man schon zeitig seine Katze impfen lassen und auch die Wiederholungsimpfungen regelmässig einhalten.

Unsere Katzenbabys haben bereits vor Abgabe die Erstimpfungen erhalten!

Endoparasiten: Würmerbefall

Ektoparasiten: Flöhe, Milben, Zecken und andere

Pilzerkrankungen

Hauterkrankungen, wie z.B. Katzenakne

Genauere Informationen über die genannten Krankheiten erhält man bei seinem Tierarzt, den man umgehend aufzusuchen sollte, wenn man irgend etwas Ungewöhnliches an seiner Katze feststellt.